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Analyse Veröffentlicht: Aktualisiert: 6 Min. Lesezeit Autor: Shadowly-Team

Instagram-Profil analysieren: 7 Kennzahlen, auf die es wirklich ankommt

Instagram-Profil analysieren: 7 Kennzahlen, auf die es wirklich ankommt

Kurze Antwort

Bei der Analyse eines Instagram-Profils prüfst du das Verhältnis von Followern zu Gefolgten, die Posting-Frequenz, die Engagement-Rate, die Verteilung der Inhaltsformate, Story- und Reels-Aktivität, den Verifizierungsstatus und die Qualität der Follower. Lies die Zahlen im Zusammenhang.

1. Follower-zu-Gefolgte-Verhältnis

Konten, die deutlich mehr Menschen folgen als ihnen folgen, sind oft über „Follow-for-Follow“ gewachsen. Wer viele Follower hat und selbst kaum jemandem folgt, gilt meist als Autorität. Das Verhältnis misst keine Qualität, es ist nur ein Hinweis.

2. Posting-Rhythmus

Setze die Gesamtzahl der Beiträge ins Verhältnis zum Alter des Kontos. Zwanzig Beiträge im Jahr und vier pro Woche sind völlig verschiedene Strategien. Die Daten der letzten zwölf Beiträge zeigen das tatsächliche Tempo am schnellsten.

3. Engagement-Rate

Eine einfache Rechnung: (Likes + Kommentare) ÷ Follower × 100. Bei kleinen Konten sind drei bis sechs Prozent gesund, ab 100.000 Followern ist rund ein Prozent normal. Vergleiche nur mit ähnlich großen Konten.

4. Verteilung der Formate

Der Anteil von Karussells, Einzelbildern und Videos zeigt, wohin das Konto investiert. Ein gut gefüllter Reels-Tab bedeutet: Das Wachstum läuft über Video.

5. Stories und Highlights

Gibt es eine aktive Story, und wie viele Teile pro Tag? Sind die Highlights gepflegt? Das verrät, wie lebendig eine Marke ist und wie sie soziale Beweise nutzt.

6. Verifizierung und Kontotyp

Das blaue Häkchen ist ein Signal, aber keine Pflicht – viele starke Profile haben keins. Ein privates Konto schränkt die Analyse von vornherein ein.

7. Follower-Qualität

Zieh eine kleine Stichprobe aus der Follower-Liste. Viele Konten ohne Foto, Bio und Beiträge deuten auf gekaufte oder inaktive Reichweite hin. Das ist ein Verdachtsmoment, kein Beweis.

Schnelle Checkliste

  • Datum und Format der letzten 12 Beiträge
  • Reels- und Story-Aktivität
  • Follower-zu-Gefolgte-Verhältnis
  • Engagement im Vergleich zu ähnlich großen Konten
  • Stichprobe aus der Follower-Liste (so geht’s)

Häufige Fragen

Was ist eine gute Engagement-Rate?
Das hängt von der Größe ab: Bei kleinen Konten gelten drei bis sechs Prozent als gut, bei großen sind etwa ein Prozent normal.
Ist es legal, fremde Profile zu analysieren?
Öffentliche Daten anzusehen ist im Allgemeinen erlaubt. Das Sammeln und Verarbeiten personenbezogener Daten kann aber unter die DSGVO fallen.

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